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Krafttier Rabe (Krähe) – ein Pfiffikus

Der Rabe als Krafttier

Intelligenz, Magie, Einweihung, Kreativität

Wissenschaftler sind von der außerordentlichen Intelligenz von Raben immer wieder von neuem überrascht. Diese imposanten blauschwarzen Vögel gebrauchen Instrumente, um an ihr Futter zu kommen, legen Scheinverstecke für Fressdiebe an, führen Wolfsrudel zu einer geschwächten Beute, um ihnen dann auch noch den Hauptanteil abzujagen. Rabenvögel leben in einer lebenslangen monogamen Ehe und kümmern sich – entgegen den sprichwörtlichen Rabeneltern – sehr fürsorglich und liebevoll um ihren Nachwuchs. Sie haben einen ausgesprochenen Spieltrieb. So sieht man Raben Luftrollen im Flug durchführen, kopfüber an Ästen hängen, über Eis rodeln, und auf Wildschweinen reiten. In ihrem Übermut fordern sie bisweilen viele Raubtiere heraus, ziehen sie am Schwanz und/oder nerven so lange, bis sie deren Beute alleine verspeisen können. Das Ganze dient wohl auch zum Austesten, inwieweit sie sich ohne Gefahr vorwagen können. Raben sind Aasfresser und räumen damit unsere Natur von Überresten auf. Manchmal schließen sie sich auch Menschen an und werden dann sehr zutraulich.

Raben wurden in den vorchristlichen Kulturen hoch geschätzt als Boten, als weise Ratgeber und Propheten. Sie waren das Symbol für den Lebenszyklus, umfassten Leben und Tod, ebenso wie die Wiedergeburt. Der nordische Gott Odin hat auf seiner Schulter zwei Raben sitzen: Hugin, Odins Denken, und Munin, das Gedächtnis. Im Christentum sah man den Raben etwas düsterer. Er wurde als Galgenvogel bezeichnet, da er sich als Aasfresser auch über die Leichen von nicht begrabenen Erhängten hermachte. Er galt als Begleittier von Hexen und Zauberern, denen er seine Gestalt verlieh, wenn sie unbemerkt unterwegs sein wollten.

Menschen mit dem Krafttier Rabe sind außerordentlich intelligent, haben eine große Auffassungsgabe, sind kreativ und innovativ. Sie handeln bisweilen unorthodox. Sie betrachten Situationen neutral und denken nicht in Schwarz und Weiß. Sie sind humorvoll und auch Späßen und Streichen nicht abgeneigt. Sie müssen aufpassen, dass sie durch ihre manchmal abgehobene Sichtweise andere nicht verletzen oder vor den Kopf stoßen.

 

Spiritualität:

Mit dem Raben taucht ein weiser Lehrmeister in deinem Leben auf. Er fordert dich auf, Situationen genau zu beobachten, das Für und Wider abzuwägen. Er mahnt dich an die Vergänglichkeit in allem, das vergehen muss, damit Neues entstehen kann. Er kennt die dunklen Seiten in dir genauso wie die lichten. Er zeigt dir, wo du aufräumen musst, damit die Selbstheilung einsetzen kann. Er schenkt dir von seinem Humor und seinem Selbstvertrauen, was dir hilft, Probleme gelassener anzugehen.

 

Imagination:

Hoch droben in deinem Baum sitzt du, lässt den Wind dein rabenschwarzes Gefieder putzen und siehst dir die Welt da unten an. Eine Böe lädt dich ein, mit ihr zu spielen. Du lässt dich elegant fallen, um von ihr wieder aufgefangen und nach oben getragen zu werden. Du gibst dich deinem Spiel hin, bis du Appetit auf eine Nuss bekommst. Du schubst eine am Boden liegende Walnuss schnell auf die Autostraße und holst dir ihren köstlichen Inhalt bei Rot an der Ampel. Einen zu neugierigen Hund zwickst du schnell in den Schwanz, um dich dann kichernd wieder in deinen Olymp zu erheben.

 

 

Bildnachweis: © Philophoto – Fotolia.com

Liebe ist...

ein Wochenende in den Bergen.
Geschrieben von auf 17. Juli 2012. Abgelegt unter Krafttiere. Sie koennen allen Antworten zu diesem Eintrag folgen mit dem RSS 2.0. Sie koennen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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